herleitung der paranoia:
1. als andi und ich uns getrennt haben, dachte ich mir: "na, EIN gutes hat das ganze ja: endlich verschwinden die zombiefilm-videoabende aus meinem leben!" ich merke an: für jemanden, der zombiefilme schlichtweg doof findet, kenne ich viele! viel zu viele - finde ich, aber naja, ALLES ist bildung. (<- versuch einer positiven interprepation einer schicksalhaften usnausweichlichkeit...)
2. dachte ich mir... aber nichts da: studienfahrten beendet man traditionell mit einer bildernacht (inklusive pizza und sowas). und da fand ich mich doch ende juli im computerraum der schule wieder und schaute - auf großer leinwand - na was? - einen zombiefilm. mit 1. war's wohl nix...
3. auf zombie gründlich geeicht konnte ich der verfolgung nicht mehr entgehen: kaum in chicago - ich besuchte harmlos und unbedarft einen bookshop - sprang mich bereits am ende der ersten rolltreppe ein bestseller an: the ultimate zombie survival guide. na, immerhin enthält er hilfreiche informationen wie: "keep your head, chop off the others." - oder so ähnlich, außerdem lernt man da: "blades don't need reloading." hilfreich, gell?
also gut, das richtige buch für zombiefans - wird als geschenk und mitbringsel prompt erworden.
4. ich dachte mich nun auf der sicheren seite, gut vorbereitet und eine vertrauensperson ausgestattet mit allen nötigen informationen zur verteidigung meiner person und integrität im falle eines zombieangriffs - und dann?
aber alles der reihe nach: ich war eben übers wochenende mit 19 schülern in london - besagter initiierter zombieexperte war unglücklicherweise nicht dabei... - und da? dann das!:
wenn DAS kein zeichen ist, dann weiß ich's auch nicht, na, jedenfalls überlege ich jetzt - da ich diesen un-wesen ja ohnehin nicht entgehen kann...
ach ja!
6. tafelsanschriften erzeugen auch zombies: schüler müssen nämlich nicht gebissen werden oder infiziert oder was es noch alles für möglichkeiten gibt, ein zombie zu werden - da reicht es völlig aus, irgend etwas an die tafel zu schreiben: das verwandelt nämlich selbst intelligente schüler augenblicklich in gehirnlose (w)irre, die einfach abschreiben, was da steht, denken exklusive... (zur ehrenrettung muss angefügt werden, dass die rückverwandlung bei wischen der tafel recht schnell eintritt...meistens...) - und da ich ab und zu was anschreiben MUSS, sehe ich mich auch beruflich keineswegs in einer zombie-freien zone - naja, schulen bieten sich als schauplatz ja gerade zu an - genau wie supermärkte, krankenhäuser und ähnlich öffentliche gebäude...
...wo war ich?
ach ja: auswege!
ich könnte 1. den guide lesen oder den experten befragen, ob es methoden gibt, sich für zombies unauffindbar zu machen.
oder 2. nachgeben: wenn zombies mich so toll finden, dass sie mir überall hin folgen, dann sollte ich vielleicht über die gründe nachdenken und letztlich einsehen, dass es besser wäre, sich freiwillig mit diesem thema auseinander zu setzen.
3. könnte ich ein zombie werden. die seiten zu wechseln soll ja abwechslung bringen und den horizont erweitern. vielleicht finde ich zombiefilme dann cool.
was könnte ich sonst tun?
vorschläge werden hier und anderorts immer gerne entgegen genommen!
danke für Ihre aufmerksamkeit.
gute nacht.
und auf wiedersehen.
28 days later...
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