watching "Gran Torino".
And it actually made me cry. And that's not because the main character dies in the end. It's because it made me think about the meaning of a life - or how you can give a life meaning or what gives a life meaning.
Warum suchen wir irgendwie alle nach einem Sinn des Lebens? Das tun wir doch, oder?
Wäre es nicht einfacher, wir lebten unser Leben einfach wie es kommt? Sinnvoll oder unsinnig? Genössen es und gut? Vielleicht wäre das die Lösung. Aber irgendwie...
Irgendwie funktioniert das nicht so.
Vielleicht ist die Vorstellung, einfach nur da zu sein, weil man halt da ist, zu banal.
Wie viele Menschen glauben, Spuren hinterlassen zu müssen, um ihrem Leben Sinn zu geben? Wie viele, dass man Erfolg, oder besser noch Ruhm scheffeln muss, damit man nicht "umsonst gelebt" hat? Oder man sollte sich wenigstens fortpflanzen; manchmal sind vielleicht die Gene das Beste, was man hat?
Mir gefällt das alles nicht.
Das wiederum könnte - nein es wird - daran liegen, dass ich schon Leute, die mir sehr wichtig waren, an diesem "Projekt" habe scheitern sehen - an dem Projekt, dem eigenen Leben einen Sinn zu GEBEN.
Überzeugungen sind wahrscheinlich letztlich immer Konstrukte.
Sei's drum. Solange sie so tief sind, dass man sie selber glaubt.
Ich habe mir im Laufe der sagen wir letzten zehn Jahre oder so die Überzeugung zugelegt, dass mein Leben nur einen einzigen wirklichen tieferen Sinn hat: Meine Seele will was lernen. Ganz gleich was.
Vermutlich finden das jetzt diverse "meiner" Leser ausgesprochen abwegig. Schließlich scheint es ganz offensichtlich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, andere zu retten - oder wenigstens den Versuch zu machen. Ich stürze mich auf Verantwortung als sei's Schokolade. Ich verrenne mich in perfektionistischen Bestrebungen, im Job und anderswo. Ich denke, das alles muss beinahe nach einer fanatischen Suche nach Sinn aussehen. Selbstaufgabe inklusive.
Ist es aber nicht - für mich.
Ich mache das alles nämlich nicht, um mal was Sinnvolles zu tun.
Ich mache das, weil ich es einfach mache.
Oder weil ich es kann.
Ich finde, ich bin halt so.
Mehr Sinn hat das nicht.
Aber: Man lernt was dabei.
DAS wiederum IST sinnvoll - nach MEINER Überzeugung.
Und wenn das Leben mal am Ende ist, dann mag es vielleicht sogar sinnvoll sein, sich für seine Überzeugung totschießen zu lassen. Vielleicht.
Der Film jedenfalls ist recht empfehlenswert. Und das Auto ist auch schön.
Hervorragende Frage, das mit dem Sinn. Eine Beschäftigung damit, auch wenn es sicher keine definitive Antwort in diesem Leben geben wird, halte ich auch für sinnvoll/irgendwie wichtig. Solange die vorläufige Antwort, die man sich darauf zurechtlegt, nicht von außen induziert ist, von den Erwartungen anderer, von irgendwelchen Idealen, die man nicht wirklich verinnerlicht hat, oder von dem Bedürfnis, andere im eigenen Leben fehlende Dinge irgendwie zu kompensieren.
AntwortenLöschenIch glaube durchaus, dass der Seinszweck durchaus im Sein an sich besteht. Allerdings nicht im stumpfen Dahinexisiteren. Sondern eben mit jeder Faser seines Wesens sein. Die meiste Zeit ist das schwer bewusst möglich, weil man eben mit den existenzerhaltenden Dingen des Lebens (Nahrungsbeschaffung und sowas) beschäftigt ist. Aber manchmal hat man eine Sekunde um innezuhalten, und das Leben tippt einen auf die Schulter und flüstert: "Merkst du was? Es riecht nach Winter."
Oder so. Mehr Sinn, finde ich, braucht's nicht.
:)
Tanja
Guter Film, jep. aber vielleicht kann ich dir mit einem anderen Film den Weg besser weisen, als mit Worten. Ich denke Tim Burton hat in seinen Filmen einige gute Beispiele für die Frage nach dem Sinn des Lebens gegeben. Worth seeing: Big Fish....
AntwortenLöschenJonas