i have a friend. we usually try to find things we could disagree on - it usually doesn't work out. this time, there is actually something we disagree on, and now, i don't really feel like talking him into it. brilliant!
well, i suppose, that's life. and to me, most importantly, it's about following certain ideas of respecting people and their opinions, even if you - or better i in this case - have a different point of view.
and don't you agree that if you once decided to let the other one decide on something, you should stick to that decision, even if you really hoped the answer would be a different one?
i personally think: you should.
what about you?
Ich stimme zu, aber es lohnt sich, seine Entscheidung von Zeit zu Zeit zu überprüfen, denn die Umstände können sich ändern.
AntwortenLöschenA.
thank you!
AntwortenLöschenPrinzipiell stimme ich Dir da völlig zu. Wenn man jemandem die Entscheidung überlässt, muss man auch mit dem Ergebnis leben. Allerdings nicht zwingend vier Jahre lang. Keine Angst, ich werd hier jetzt nicht politisch. ;)
AntwortenLöschenStatt dessen lieber poetisch und zitiere Brecht: Wer a sagt, muss nicht b sagen, wenn er merkt, dass a falsch war.
Ein Satz, den wir uns wohl alle öfters mal vergegenwärtigen sollten. Allerdings ist das ja nur leicht, wenn man mit Überzeugung sagen kann, dass a falsch war. Und zu der Erkenntnis muss man halt erstmal kommen.
Insofern: Disagree silently as long as you think it's slightly wrong. If you realize it's very wrong, adapt to the changed circumstances and stop saying b.
:)
Tanja
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AntwortenLöscheni agree with Brecht and i agree with you - mostly, well more or less completely.
AntwortenLöschenbut i also think, if you thought about a) thoroughly and considerably, and if you are sure enough about your decision, you should think about changing your mind and not saying b) at least as thoroughly as you did about a) - at least if there are other people involved in the consequences of a) or b), or of changing either. and i DID think about that a LOT! as you (of all!) know ;-)
thank you for commenting on this...
Stimmt schon. Ich wollte Dir keineswegs ungründliches Nachdenken unterstellen. Und in dem Fall, um den es hier geht, stimme ich Dir auch zu und will Dich gar nicht vom b-Sagen abbringen. Aber solche Blogeinträge eignen sich so schön zum Abstrahieren von der konkreten Situation und zum grundsätzlichen Herumphilosophieren. Und grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir uns viel zu oft von unseren eigenen Entscheidungen einsperren lassen, und uns öfters das Recht zum neu Überdenken zugestehen sollten. Andererseits... I might change my mind about that again... ;)
AntwortenLöschenLG
Tanja
ich habe das keinesfalls als unterstellung verstanden. ich schreibe diese dinge ja hier, DAMIT man sie abstrahieren und verallgemeinern kann. und diskutieren. das ist letztlich der sinn - finde ich.
AntwortenLöschenauch, dass wir uns viel zu oft selber einschränken und von einem einmal eingeschlagenen weg nur so schwer wieder wegkommen, das sehe ich ähnlich! deshalb mag ich die aussage von brecht auch sehr - sie hing eine ganze zeit lang an meiner pinnwand!
Ich weiß nicht um was es genau geht
AntwortenLöschenUnd ich weiß nicht, ob ich Feinheiten im englischen erfasse * g *
Darum reagier ich auf das,was ich gelesen habe..*hüstel*
Meine Mutter hat Sarkoidose und Diabetes und nimmt jeden Tag ne Menge Tabletten.
Sie raucht wie ein Schlot und ihr Blutzucker ist im Eimer.
Arzt sagt: Spritz Insulin sonst wird’s problematisch
Mutter sagt(e): Nein, ich will nicht.
Kind (ich) steht da und findet das Scheisse.
Ich hab mich ne ganze Zeit gewunden ihre Entscheidung zu akzeptieren, weil sie meiner Meinung nach dazu führt, dass es ihr bald schlechter geht.
Meiner Mutter Abneigung gegen das Spritzen war so groß, dass sie schon, wenn wir darüber sprachen ganz flatterig wurde und ich musste irgendwann für mich sagen.
Ich stimme nicht mit ihrer Entscheidung überein, aber ich respektiere, dass sie für sich das tun muss, was sie für sich gutheissen kann.
Schlussendlich, muss sie mit allem was sie tut leben.
Ich handhabe es also ähnlich wie du (glaub ich zumindest?*G*) ich habe mich entschlossen ihr die Entcheidung über sich zu lassen..egal ob es mir gefällt oder nicht und ich werde auch nicht davon abweichen...allerdings nehme ich mir heraus meine Bedenken zu äussern...immer wieder. Oder ich übe stillen widerstand indem ich ihr aus dem Urlaub keine Zigaretten mitbringe*G*.
Eine Entscheidung zu akzeptieren heisst ja nicht sie auch gut zu heissen?
absolut! akzeptieren und gutheißen sind zwei sehr verschiedene dinge. wenn ich akzeptiere, dass jemand anders anders denkt, dann hat das für mich was mit respekt zu tun, wenn ich einfach die meinung des anderen übernehme, weil es mir zu unbequem ist, an meiner eigenen, eventuell unpopuläre meinung festzuhalten (hinterfragen inklusive), dann ist das das gegenteil von respekt für mich. dann ist mir der andere nicht bedeutend genug. das ist dann fast, als sage man "jaja" - damit man seine ruhe hat. das empfinde ich als demütigend. also: akzeptieren ja, dinge gutheißen, die man falsch findet, nein.
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