Mittwoch, 28. Oktober 2009

getting hurt - unintentionally?

hat es etwas zu bedeuten, wenn menschen, die einem wohlgesonnen sind - das sagen sie wenigstens und ich glaube es auch (und sooo leichtgläubig bin ich nicht) - einen immer wieder mal (nicht oft, aber eben doch regelmäßig) verletzen. offenbar nicht böswillig oder bewusst und absichtlich, aber doch ziemlich treffsicher?

ich neige dazu, mir über sowas ziemlich viele gedanken zu machen. (wer hätt's gedacht...)

meine instinkte sagen: fernhalten, da passt was nicht!
meine vernunft sagt: nimm nicht immer alles so wichtig!

wer hat recht?


and again (because this is a real question...):

does it mean anything, if people who seem to like you - they say so and i believe them (and i'm not that credulous) - hurt you, time and again (not often but regularly still). obviously not intentionally or consciously, but still quite unerringly?

i tend to think a lot about things like that (who would have assumed...)

my instincts tell me: keep a distance, stay away! something's wrong here!
reason tells me: don't take everything so seriously!

what's right?

5 Kommentare:

  1. Hey das hört sich aber gar nicht schön an (dein blog, v.a. dieser eintrag) mmmh
    aber oft machen Menschen etwas ohne sich groß darüber gedanken zu machen. dass kennen wir doch alle. darum ist es ja so schwierig miteinander auszukommen, oder nicht?
    GL

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  2. Dieser Satz ist für mich zur Zeit so ein Instant-Allergen: "die vernunft sagt: nimm nicht immer alles so wichtig". Natürlich ist es gut, auch mal über sich selbst zu lachen. Aber wenn Du Dich verletzt fühlst, ist das eine nicht wegzudiskutierende Tatsache. Egal, ob sich jeder andere Mensch auf dieser Welt in Deiner Situation eben nicht verletzt fühlen würde.
    Das ist so ein (kurzzeitig noch theoretisches) Dilemma, vor dem ich gerade stehe: Wie erziehe ich mein Kind, dass es einerseits nicht so ein totales Weichei wird, wie ich es war (und sicher gelegentlich noch bin) und gleich bei jedem schiefen Blick eingeschnappt ist. Eine gewisse Härte gegen sich selbst braucht man einfach, um in dieser Welt zu überleben. Und andererseits soll es auf keinen Fall dieselbe Tendenz wie ich entwickeln, die eigenen Gefühle zu ignorieren oder hinter denen aller anderen zurückzustellen.
    Selbstbewusstsein ist da wohl das Zauberwort: Sich seiner selbst so sicher sein, dass man weiß, wann man über den Dingen stehen kann und wann man einfach auch mal zurückhauen darf. Wie bringt man das jemandem bei? Schwierig. Wie lernt man es selbst in unserem Alter? No f...ing idea.
    Was sicher nicht zum Selbstbewusstsein beiträgt: Sich hilflos fühlen, weil man sich immer wieder verletzen lässt. Da hilft also wohl nur ein offenes Gespräch - oder Abstand.
    Meine - eher ratlosen - two cents. :)
    LG
    Tanja

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  3. erst mal: je länger ich drüber nachdenke - und by the way - das ist nicht das erste mal, ich habs nur mangels gelegenheit noch nie aufgeschrieben - desto mehr komme ich zu dem schluss, dass es das bauchgefühl ist, das zählt. man muss ja nicht unbedingt gleich aggressiv reagieren, aber rückzug, wenn einem danach ist, halte ich mindestens für fair. zurückhauen manchmal auch. (nur für den fall, dass derjenigewelche irritiert reagiert, kann man immer noch drüber reden, oder?)

    - übrigens sicherheitshalber: der eintrag geht von keinem hier verzeichneten leser aus! -

    zu deiner erziehungsüberlegung:
    ich denke, selbstbewusstsein ist das eine. wie man das anerzieht? keine ahnung. vermutlich, indem man immer dann lobt, wenn's dafür einen grund gibt. und nicht allzu viel aufhebens macht, wenn mal was schief geht. so war's bei mir. hat ganz gut hingehauen. ich bin mir meiner selbst ziemlich bewusst und kann mich auch relativ gut einschätzen. thanks, mum and dad!

    was aber wohl das wirkliche "geheimnis" ist, denke ich, ist das selbstwertgefühl. denn das gibt einem die möglichkeit sich zu wehren, wenn's drauf ankommt. und wie man das anerzieht? tja. es fußt auf urvertrauen. liebt eure kinder, wenn's irgendwie geht, so wie sie sind. und sagt es ihnen so oft wie möglich. das hat nichts mit einem mangel an kritik zu tun. ich denke eher, es ist ein ständiges: "ich liebe dich, OBWOHL du mist baust. hört damit verdammt noch mal auf, auch wenn ich dir meine liebe nicht entziehe!" irgendwie so.

    und das als ausgewachsener noch zu lernen? schwer. aber wenigstens in annäherung möglich, will ich hoffen! welcome to the club! und thanks so much for your answer!

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  4. man könnt edas ganze auch - auf grund der regelmäßigkeit - vielleicht als abhärtungs-übung ansehen?
    vielleicht gilt es bei diesen menschen aber auch nur die richtigen "antworten" zu finden, um kontern zu können?
    oder es ist von deren seite eine art verbesserungsvorschlag, schlecht verpackt...?
    zumindest kenn ich das so (wobei es auch meist die einzige art und weise ist, mich von meinem fahrenden zug-sprich meinem vorhaben- runter zu kriegen...)?

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  5. hm. es könnte schon sein, dass du da recht hast - in bezug auf gewisse einzelfälle.
    zum ersten vorschlag fällt mir ein beispiel ein, wo das eventuell wenigstens teilweise passen könnte.
    zweiteres stimmt sicher: gute antworten wären hilfreich - einfach wegen der effektiven selbstverteidigung...
    das dritte? ich bin jetzt mal garstig streng und sage: feige methode! wenn dir jemand wirklich und einfach nur helfen will, gewisse schwächen abzulegen oder einen fehler nicht zu machen, dann kann er - wenn er dir wirklich wohlgesonnen ist - das auch immer wieder klar heraus sagen - auf die gefahr hin, dass du ihm/ihr 15 mal ins gesicht springst. beim 16. mal hat er/sie dich vom zug runter. sticheleien und schmerzhafte bemerkungen, die versteckt daher kommen, oder als witze, finde ich nicht offensiv genug, als dass man darauf offen reagieren könnte. und zu wenig eindeutig, um daraus wirklich was - und möglichst das richge - zu lernen. sie nützen vor allem dem "austeiler"...

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