ein verschneiter märzabend, ich überquere einen mit diversen rundbänken bestückten hof, der von 3 zweistöckigen, sehr nach schule aussehenden gebäuden mit großen fenstern eingerahmt ist. die große straße ist nah, gleich hinter einer grafffiti-verzierten niedrigen betonmauer - fürstenrieder straße.
man sieht erst spät, welches der richtige eingang ist - hat er gesagt in unserm telefonat. recht hat er: man muss schon direkt vor der tür stehen, rechts eine metalltür, links dekoration aus blauen glas-etc-steinen, darüber: erasmus-grasser-gymnasium.
drinnen: rechts und links zwei große treppen, roter ecksteinfußboden. absätze klappern, es hallt. ein biokiosk mit geschlossenem rollo, textfahnen von den säulen - mit dem schulprofil, links schaukästen: vertretungsplan, nachhilfeanzeigen, sprechstundenpläne, ein paar photos: direktorat, schülersprecher...
da ist es, das gefühl: "ja, die ist es. DIE schule." keine ahnung, warum. einfach so. hier oder türkheim. punktum.
eine stunde später: immer noch der bauch: "ja, hierher." alles neu, alles anders. ab september? wenn es klappt. sonst ein jahr warten. alle anderen schulen werden entweder nicht mehr besucht oder kriegen eine freundliche absage geschickt. der kopf sagt auch ja.
die moriskentänzer haben den schnitt gemacht. :-)

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