ich habe beschlossen, augenblicklich aufzuhören, mich zu ärgern.
jetzt.
ich habe nämlich eine analyse der aktuellen heimischen schulsituation durchgeführt - weil ich neben den 27 matheschulaufgaben, dem schüttelgefroste und dem blubbernden magen so wenig beschäftigung habe^^ - und erkannt, dass das ganze chaos mit terminen und absprachepannen und sonstigem irrsinn in der schule allein dadurch zustande gekommen ist, dass gefühlte 85% der dort tätigen pädagogen unter einer (oder mehreren) profilneurose(n) leiden, was zur folge hat, dass sie sich vor dem neuen chef (der uns übrigens seit jahren als kollegen kennt und wohl kaum zu überraschen ist) beeindrucken wollen.
das finde ich dermaßen albern und peinlich, dass ich zu dem schluss gekommen bin, es ist sinnvoller, statt das eigene nervenkostüm durch ärgern aufzureiben, doch lieber gewisse schlüsse daraus zu ziehen.
nämlich:
- ich war noch nie so dämlich und werde es auch nicht werden.
- auf weiteres sind gemeinsame unternehmungen mit kollegen vorsichtshalber gestrichen, sofern ich nicht wirklich außerschulisch mit ihnen befreundet (oder ausgespochen interessiert an ihrer gesellschaft) bin.
- ich muss nichts ins lehrerzimmer, wenn ich nicht will. wer will mich reinschleppen? ;-)
- ich kann bei konferenzen krank sein, ich fehle nämlich (mit wenigen ausnahmefällen - so bei klassen- konferenzen oder so) niemandem.
- ich mag meinen job.
- ich mach meinen job manchmal gut, manchmal nicht so. DAS ist das thema, nichts anderes.
und:
- ich mag meine schüler. meistens. ;-)
- ich mag meine gute laune. meistens.
ergo:
ich hab das ganze theater nicht nötig.
vielleicht bin ich ein arroganter schnösel, aber ausnahmsweise macht mir das nichts aus. (lieber arrogant als völlig bescheuert.)
es geht mir nämlich viel besser, wenn ich PRO bin.
und wenn die lieben kleinen die rechenregeln nicht können, dann betrachte ich das hiermit als herausforderung und zukunftprojekt!

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