auswandern. ist weiter auf dem radar, aber wieder einmal etwas ferner gerückt. ich hab die einsamkeit zu satt, um noch weiter wegzugehen - von den "wirklich wichtigen" menschen in meinem leben.
wandern:
als ich ins referendariat gegangen bin, hatte ich mir vorgenommen, auf alle fälle nach 10 jahren die gesamtsituation genau zu betrachten - mit klarer option auf veränderung. diese 10 jahre sind bereits überschritten. (das wohnchaos hat solche pläne in den hintergrund geschoben, denke ich.) ich hole also nur das nachdenken nach.
-> ergebnis: es muss eine verändeurng her. ich möchte eine chance auf (innere) entwicklung haben, und die habe ich nicht, wenn ich an einer schule institutionalisiert bin.
hintergrund: wenn man in einem umfeld wirklich integriert und etabliert ist, dann mag es dieses umfeld ganz und gar nicht, wenn man sich verändert. das ist nichts böses - nur menschlich. und selten bewusst. aber es ist so: veränderung und entwicklung werden dann oft so torpediert, dass sie allzu schwierig werden. und dann entsteht stillstand. stillstand mag ich aber nicht.
-> plan: schulwechsel - nicht weil die alte so schlecht ist, sondern weil - siehe oben.
-> richtung: münchen - nicht weil ich hier niemanden netten kenne, sondern weil - siehe oben. außerdem: ich wollte ja eigentlich die ersten 10 berufsjahre in münchen machen - warum also den plan nicht umkehren? aufs land zurück - das klappt dann schon, wenn ich das möchte.
-> zeitrahmen: 2-3 jahre: ich mache auf alle fälle noch zwei jahre in türkheim: ich habe gerade ein w-seminar genehmigt bekommen. das mache ich gern und es wäre für die schüler unfair, das abzubrechen. außerdem genehmigt der staat schulwechsel nicht ohne weiteres innerhalb kürzester zeit. man muss mit mindestens einer ablehnung eines versetzungsantrags rechnen. außerdem: wohnungssuche in münchen? alptraum. also: alles langsam, systematisch und zeitgedehnt angehen.
daneben kann ich das finazielle durcheinander etwas glätten, schulen anschauen, in aller ruhe anträge auf wohnungen stellen und mit leuten über alternative wohnideen reden. der umzug kann ja notfalls ein bisschen unabhängig vom schulwechsel stattfinden. münchen-türkheim kann man eine zeitlang pendeln. (kollegen machen das vor.)
-> pferd: das bleibt zunächst auf alle fälle hier. 5 von 10 "unserer" spaniermenschen wohnen in münchen und haben das pferd in gutenberg. das geht also ganz gut.
-> fazit: ja, es klingt ein bisschen verrückt. vielleicht. aber ich plane eben gerne. ich mag stillstand nicht. (ich weiß, ich wiederhole mich..^^), ich möchte was verändern, damit sich wirklich wichtige dinge vielleicht mitändern. ich ändere meine pläne immer wieder gerne, aber ich mag es nicht, die wirklich gut überlegten pläne aus bequemlichkeit zu ignorieren. ich habe schon auch angst vor der ganzen aktion, zweifelsohne, aber ich will mich dadurch nicht abhalten lassen, wichtige entscheidungen zu treffen und umzusetzen. wer nicht wagt, der nicht gewinnt. oder so ähnlich?
just found this one of my all-time favourites - actually seems to suit the situation - again. and guess who i have always identified with - actually, i remember, from when i was about 20...
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