...entweder:
alles, was man da zu lesen bekam, vorher auch schon wusste,
oder:
die ratschläge,
entweder nicht zum eigenen problem passen
oder auf alles und jeden zutreffen und das eigene problem damit auch nicht so ganz treffen...
dann gibt es noch solche bücher, die kultcharakter haben, weil sie einerseits so allgmein sind, dass sie jeden und alles betreffen, andererseits aber so individuell anwendbar sind, dass sie tatsächlich was bewirken. ein beispiel hierfür wäre die legendäre "anleitung zum unglücklichsein" von paul watzlawick.
und dann gibt es noch solche bücher, die von schmalz und esoterik nur so triefen. die aufmachung ist irgendwas zwischen rosa und blutrot mit goldgirlanden außenrum. scheußlich. abschreckend für jeden denkenden manschen... sogar ohne räucherstäbchenuntermalung erstickend "weltweise"...
und machmal...
...findet man in dieser sammlung an skurrilitäten, wichtigtuerischen rundumschlagratgebern und alltagsklugscheißern merkwürdig anmutende machwerke, in denen leute zititert werden, die's irgendwie drauf haben/hatten, in denen sich - verpackt in schwülstigkeit und pomp - tatsächlich ein paar kluge gedanken finden, zum beispiel der, dass man das, was man von sich selber denkt, (meist unbewusst) so sehr ausstrahlt, dass es die leute um einen herum auch (irgendwann) so sehen. oder dass man sich ja nicht unbedingt selber lieben muss (wie's die bibel und die psychologen ständig gebetsmühlenartig - oh wie passend - fordern), sondern dass es reicht, wenn man mal damit anfängt, halbwegs nett oder wenigstens nicht dauernd so fies zu sich selbst zu sein - schon aus einem gewissen selbstrespekt heraus.
nett, oder?
und zu allen anderen problemen befrage man jemanden, der sich mit sowas wirklich auskennt: den konditor, den arzt oder den steuerberater... ;-)
zuletzt dann gibt's noch krokodile, die weinen praktische tränen für jeden anlass und fressen marshmallows, damen in weißen t-shirts - und eventuell sinnlose diskussionsthemen...
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