Sonntag, 13. November 2016

grand stone hunts

lang ist's her, dass ich hier war, auf meinem eigenen blog. alle meine schreibpläne sind irgendwie auf der strecke geblieben. ich wollte reiseberichte schreiben über schottland 2015, kreta 2016, island und russland 2016. ja. ich reise. das liegt sicher (auch) daran, dass der mann an meiner seite reiselust im blut hat. mindestens 50% seiner roten blutkörperchen tragen rucksäcke.

ich sitze - mitten im november 2016 - in einem schichtweise geheizten cafe in stirling, in "the heart of scotland" und schreibe. über:

schottland, 2015:
zuerst dachte ich: 3 wochen schottland allein, "going home for a limited amount of time". rucksack kaufen (der alte war schon immer "untragbar", flugticket kaufen, aktuelle schottlandkarte kaufen), und plötzlich stelle ich fest. ich reise gar nicht allein. der mann plant mit. da wird aus "going home alone" ein "showing him the place i love most in the world". also kaufen wir ein komfortables 3-mann-zelt, camping-ausrüstungs-ergänzung, mieten uns ein auto. denn zu zweit reisen hat ja gewisse vorteile, was die verteilung der kosten für luxus&komfort angeht. er füllt die lücke im rucksack mit dem laptop voller photos und musik, ich packe zwei bücher ein. (eines davon wird in schottland bleiben: ich habe es auf einem parkplatz an eine familie mit kindern verschenkt, um platz für ein neues buch zu haben.)


wir haben 3 wochen lang alte steine gesucht. spuren des neolithischen zeitalters (bronzezeit). und wir haben sie gefunden - überall. wie zu erwarten war. viel zeit haben wir auf den inseln verbracht, denn da gibt es - abgesehen von den unzähligen steinkreisen und standing stones an der ostküste - wohl die meisten spektakulären monumente aus uralten zeiten. so waren wir auf den Inneren und den Äußeren Hebriden und auf den Orkneys.


The Callanish Stones - Äußere Hebriden. Sie stehen - obwohl sie ganz sicher in weit vorchristlicher zeit aufgestellt wurden, in kreuzform. keiner weiß warum. wir waren dreimal dort, immer in unterschiedlichem licht. ein wirklich magischer ort! es kommen scharenweise menschen hierher, die die besondere austrahlung des ortes suchen: getroffen haben wir einen grauhaarigen franzosen, der mit seiner isomatte um die welt reist und an magischen orten übernachtet.


mit einem schottland-neuling nicht hierhier? no way! - der Highlander muss sein: Eilean Donan Castle. postkarten - format.



and there just ISN'T a way around MY favourite place: Rannoch Moor - Glen Coe - Highlands, south-west. ich werde sicher nie vergessen, wie ich mich gefühlt habe, als ich zum ersten mal Glen Coe gesehen habe... (lang ist das her, im letzten jahrtausend noch...) - "Neapel sehen und sterben", sagt der italiener...


landschaft - landschaft - landschaft

 schaf - schaf - schaf


und weil man sich in Fuchstal im Allgäu fühlt wie in schottland, hier die übereinstimmung: Highland Cattle... haare - haare - haare.


und abschließend: links im bild (mit unschottischer mütze) sehen Sie den winner of the highland games in... äh... ja... wo war das noch? jedenfalls waren es (fast?) die letzten highland games des jahres ...



und dann waren wir wieder daheim und reisten zu ostern einer anderen art von geschichte nach: die griechen! - auf Kreta.

in einem künstlichen dorf, gebaut aber im alten stil der bergdörfer, fanden wir ein schönes zimmer mit balkon und kamin; eine einladung, stundenlang im halbschatten zu sitzen und zu "arbeiten". ;-)


und natürlich gibt auf auch auf Kreta unzählige "echt" alte steine zu finden.


zum beispiel in Knossos.


und töpfe. - im Archäologischen Museum in Heraklion - das schon um 5 zumacht. für urlaubsspätaufsteher, die vor allem viel essen mussten, weil steingucken so immens aufreibend ist, war das dann mindestens einmal viel zu früh! aber zuletzt haben wir's doch geschafft. denn eine griechische insel zu verlassen, ohne das archäologische museum besucht zu haben? auch das, ein no-go!

und stiere gibt es da.


















                 und brüste.



und äxte.


uralte bäume, mandelblüten und mauern.




in Chania konnten wir von einem alten burghügel (ohne burg) aus über die stadt sehen. dächer und hafen. hier haben wir eine nacht verbracht, weil's so weit im westen liegt... naja, auf dem halben weg in den westen. und so viel zeit in unserem kleinen autolein (sehr sinnvoll, wenn man in den bergen durch dörfer fahren möchte, denn die gassen sind schmal und kreter fahren entweder alte pick-ups - an denen kommt man sonst nicht vorbei - lkws (die kommen selbst nicht durch die gassen), oder aber - miniautos!) wollten wir nicht am stück verbringen.




und dann haben wir noch - auf der Lassitio-Hochebene im mittleren osten (...) die Zeushöhle "erklettert". hier soll er geboren worden sein, der stiergott und göttervater - wie in diversen anderen höhlen auch - verteilt über die griechischen inseln.



 und natürlich gibt es auf Kreta auch Strand! - vor allem im süden.


soweit, so norden und süden...

3 Kommentare:

  1. back? from there? yes. for quite a time.

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    1. ah, i got it... using "background information"... ;-) yes, i seem to be back on track... hope to stay here for a while.

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