Mittwoch, 2. April 2014

blue mind



right now, i'd love to be on a place where all things under the sky go free of time...

vielleicht bin ich ja eine milchkuh? die zeitumstellung macht mich fertig! meine laune ist nah am amok. und das in meinem menschenlastigen job... naja, freunde und schüler sind fast durchwegs sicher...aber die kollegen: ROT!
wie dem auch sei... ich vertrag's schlechter denn je. ich bin nicht müde, nur aggro... oder doch müde? 4 stunden schlaf pro nacht, weil abends nicht müde, morgens ist's in wirklichkeit halb 5, wenn ich aus den bett krieche? ok, ja, müde, ohne kreislauf... autsch...

turns my mind blue, somehow... 
"blue"... nicht im sinne von traurig, sondern im sinne der romantiker: blue: higly emotional, devoid of reason, childlike, unblemished. able to "see" the deeper truth in things, in yourself. see yourself.

schlafwandeln durch den tag. zwischen hellwach zwischen den "kindern", halbschlafend den rest der zeit. blick auf dem boden oder in den himmel gerichtet, oder der krähe im baum draußen vor dem fenster folgend, weit, weit weg... im geist. da, wo die landschaft weit, die zeit endlos, langsam, unmerklich ist, kein ticken, kein davonrennen, kein gong, keine kirchenglocken, keine straßenbahn, die im zehnminutentakt vor meinem küchenfenster hält und abfährt... nichts, was mir sagt, wie viel uhr es ist und dass ich schon wieder auf dem weg woanders hin sein sollte. nur weites land, innen und außen. die sehnsucht ist so tief, dass sie weh tut.

dann wird die leise, vorsichtige stimme in mir lauter und lauter und irgendwann schreit sie - statt meiner - NOCH ZWEI JAHRE UND DANN!... weg... weit, weit weg. dahin, wo das grasland den blick nicht verstellt.

dann geht's wieder. das leben. der alltag. langsam wird dann die stimme leise. aber ich glaube, das flüstern bleibt. oder aber: es war immer da und ich höre es endlich? blue mind... don't be afraid of what you  find, when you start to see with your blue mind...

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