einsamkeit bedeutet, gute neuigkeiten mit niemandem teilen zu können.
für
trauriges und verzweifeltes finde ich immer ein offenes ohr, oder fast
immer - manchmal nicht sofort, aber doch letztenendes. aber für das
schöne, beglückende: das, was ich jetzt und hier teilen will, nicht nur
mitteilen, für das glück, da ist niemand unmittelbar da, der das haben will. wer
weiß, vielleicht finden freunde einfach, es ist wichtiger, in zeiten der
not da zu sein füreinander. ja, das ist es auch - wichtig - aber
einsamkeit kann man nur bekämpfen, wenn man in zeiten des glücks da ist.
und das kann nun einmal naturgemäß nur jemand, der das leben mit einem teilt: da sein für beides.
traurigkeit und freude. deshalb fühle ich mich so verrückt einsam. obwohl ich so gute und treue und tapfere und geduldige freunde habe.
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