im grunde bin ich mir nicht sicher, was ich vom blogging halte.
eine hervorragende einleitung für ein blog.
was mich aber tatsächlich interessiert, sind nicht meine gedanken - die kenn ich ja schon und in diesem sinne interessieren sie mich natürlich schon- alles andere wäre entweder gelogen oder sehr merkwürdig, denke ich - sondern die der anderen, die das ganze dann - hoffentlich - kommentieren.
nur was ist denn nun der erhofften kommentare würdig?
welches buch ich gerade lese? über welche physikalische merkwürdigkeit ich gerade (mal wieder) nachdenke? wie oft ich im schach verloren habe und wie lange es gedauert hat? welche geräusche der hund macht, wenn er schläft und träumt? was in der schule passiert ist? ob das pferd mir auf den fuß getreten ist?
das alles sind zwar aspekte meines lebens, aber für alle, die nicht ich sind, vermutlich wenig berauschend.
was schreibt man also in ein blog?
ich beschließe zunächst einmal - was heißen soll, dass lieber mit keinerlei sicherheit zu rechnen ist... - dass ich mir als leserschaft all jene vorstelle, die aus irgendwelchen gründen an mir, meinen gedanken und meinem privatleben interessiert sein könnten und sich deshalb um die allgemeingültigkeit meiner überlegungen nicht scheren.
deshalb geht es hier auch nicht
um wahrheiten, sondern um träume. im allerweitesten sinne.
um tatsachen, sondern um die gedanken darüber.
um schopenhauer und kant, sondern - wenn überhaupt - um meine philosophie.
deshalb lesen all das hier auch - so der plan - nur leute,
die ich als freunde betrachte
welchen ich deshalb ein interesse der oben genannten art unterstelle
die darum gebeten haben, das hier lesen zu dürfen,
und denen ich deshalb das oben genannte interesse unterstelle
und denen ich soweit vertraue, dass ich sie in meinen kopf schauen lasse.
ich bin nämlich kein verfasser von literatur - meinem lieblingsfenster in die köpfe anderer.
ich bin nur verfasser.
have fun, maybe...
let me know, what you think about what i think and about everything else, please...
ask questions, if you want to...
because: by showing you my world i invite you to show me yours.
Da weiss ich gar nicht was ich sagen, hört sich aber doch sehr philosophisch an...
AntwortenLöschenna dann ist ja gut ;-)
AntwortenLöschenund auf jeden fall sehr passend, aber des haben wir ja schon besprochen :-)
AntwortenLöschenvielversprechend;)
AntwortenLöschenDanke für den Invite, ich werd mich mal von hier aus durchwerkeln und Interesse unterstellst du mir zurecht :-)
AntwortenLöschenthanks! :-)
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