ich entdecke gerade neue spaßhafte varianten von krisen ... pferdbezogen.
nach ca. 9 wochen krise der - für mich - nahezu alltäglichen art: übervorsicht im übermaß bis hin zur sinnlosen angst. - endlich überwunden.
zwischenhoch.
und jetzt: ich will endlich mal wieder spaß statt arbeit.
zur zeit habe ich das gefühl, ich muss jedes mal, wenn ich mich zu mienem pferd begebe, bestimmte regeln einhalten und konsequenz bestimmte ziele verfolgen, weil sonst alle mühen, die katja und ich in letzter zeit aufgewandt haben, umsonst waren. damit geht auch einher, dass ich immer wieder "streit" habe mit meinem lieblingspferdchen, dickkopf gehen pädagogik... das heißt aber nun, dass ich, wenn mir mal einfach nicht nach arbeit mit pferd ist - sondern nach ausruhen, entspannen, einfach nur vergnügen - keine lust habe, überhaupt was zu tun mit ihr. und DAS finde ich nicht sonderlich zielführend - was den sinn des hobbies "pferd" angeht.
vermutlich wird der profi sagen: halt das durch, danach kommt ja wieder ne entspannte phase. mag sein... aber eine krise zeichnet sich ja eben dadurch aus, dass man ihr ende so schwer sehen kann...
dazu kommt, dass ich zur zeit nicht allzu viel lust auf die stallgesellschaft hab. entgehen kann ich der aber nur, wenn ich zu sehr seltsamen uhrzeiten in den stall fahre - so nach 10 abends oder vor 8 morgens. und dazu - ich gebe es zu - feht mir momentan der schlaf...
am liebsten würd ich gerade nur heimlich in den stall schleichen, mich in der box auf mein pferd legen, ne runde schlafen, dann vielleicht eine runde spazieren gehen - beide auf eigenen füßen, pferd und ich - und dann wieder fahren.
problem dabei: ich komm allein nicht hoch auf den gaul, wenn kein sattel drauf liegt! wie blöd, wo doch die lösung für die krise so nahe liegt... ;-)
und kaum 2 stunden später: ich war mit meinem pferdchen unterwegs - allein, in wald und flur. s war phanatstisch: entspannt, lustig, wagemutig, illegal (quer durch den wald, an luftballons, gefährlichen baumstümpfen und spaziergängern vorbei durch schlammlöcher und pfützen, weil der weg aus war und wir nicht umdrehen wollten). einfach schön! einfach spaß! - was lernen wir daraus? jammern hilft?...^^
AntwortenLöschenPferde sind offenbar wie Kinder. Unberechenbar. Anstrengend. Furchtbar nervig. Ständig Leistung (geistig wie körperlich) einfordernd. Alles Glück dieser Erde.
AntwortenLöschenUnd ja, sie wissen genau, dass lange und laut genug Jammern irgendwann hilft... ;)
und ich wollte keine kiner ;-) - das hab ich nun davon! :-D
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