Montag, 2. Juli 2012

good old times

ich erinnere mich gut an zeiten, in denen korrigieren keinerlei - wirklich keinerlei!! - problem darstellte.
sogar im gegenteil. wo sind diese zeiten hingekommen?

es ist nicht einmal so, dass die tätigkeit als solche sich besonders schrecklich anfühlen würde, dass es mich nervt, zu lesen,was meine schüler geschrieben haben. aber seltsamerweise - und ich weiß wirklich nicht recht, was ich davon halten soll - komme ich nicht einmal mehr ansatzweise an meine alte arbeitsweise heran. und darunter leide ich schrecklich.

ich kann mich nicht aufraffen.
jeder neue aufsatz bedeutet einen neuen kampf gegen mich selbst.
ich kann mich nicht richtig konzentrieren.
ich bin langsamer denn je.
ich habe keinen spaß mehr daran.

all das war früher völlig anders.

werde ich doch langsam zu einem typischen lehrer, der über die typischen themen jammert?


was ist passiert?
was kann ich dagegen tun?
außer von der brücke springen? (- unter zurücklassung eines genauen kriterienkatalogs zur bewertung der arbeiten - damit den schülern keine ungerechtigkeiten zustoßen...)

2 Kommentare:

  1. Also von der Brücke springen ist schonmal keine Option, kostet zu viel Zeit, die anderweitig genutzt werden könnte.
    Und jetzt erstmal: durchhalten, bis in die Ferien schaffst du das jetzt noch. Und dann nächstes Jahr vllt schauen, dass du weniger Deutsch kriegst(wenn möglich, hab da jetzt natürlich zu wenig Einblick)? Vier Fächer sind schon ein bischen heftig, vor allem mit Theater und Schülerzeitung.
    Aber ich weiß nicht recht, wie der Kampf gg dich selbst zu gewinnen ist... :(

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  2. bin schon wieder fitter, aber es hat (für mich) nichts mit den fächern zu tun und auch nicht mit den zusatzsachen - sondern was mit dem verdammten schweinehund,... und wie ich je wieder die form kriege, die ich vor 4 jahren hatte, weiß ich echt nicht... ich arbeite dran. erfolg: naja. :(

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