friends.
in meinem leben.
und war's - meiner erinnerung nach - auch immer.
oder sagen wir: es ging mir wohl immer um freundschaft, weil ich behaupten möchte, dass das das "ding" ist, das ich gut kann. dachte ich immer...
aber ich erreiche meine grenze auch irgendwann - hab ich festgestellt.
zum ersten mal vor einem guten jahr. da hat ein freund jede art von bemühung von meiner seite aus, zu problemlösungen beizutragen und ihm zur seite zu stehen, damit beantwortet, dass er mein leben in den dreck gezogen hat, alternativ neidisch war bis zur missgunst, oder aber geld (ernsthaft! auch wenn gewissermaßen indirekt war...) für meine unterstützung verlangen wollte... von mir... (vermutlich war ihm das nicht klar - aber trotzdem...)
zum zweiten mal bin ich ins schleudern geraten - vor ein paar monaten, als freunde dazu übergegangen sind, mich in einer phase, in der es mir wirklich nicht gut ging - und das wussten sie auch - mit einer art von witzen zu überziehen, die ich nicht gut aushalten konnte. auch das wussten sie eigentlich - dachte ich. ich habe mir dann eine menge entschuldigungen und erklärungen ausgedacht für dieses verhalten. das hat ganz gut funktioniert.
das dritte mal findet jetzt gerade seinen höhepunkt. eine sehr gute freundin - dachte ich - zieht sich seit wochen vor mir zurück - ich denke, das hat sehr viel damit zu tun, dass es ihr sehr schlecht geht. dass sie mir in einer solchen situation mit meinen schwierigkeiten nicht helfen kann, das verstehe ich.
was ich aber nur schlecht vertrage ist, dass sie neuerdings dabei bei jeder sich bietenden gelegenheit auf mich ein"hackt". dabei ist das etwas, was sie gar nicht gut findet. (das hat sie immer gesagt, wenn wir über derartiges verhalten bei anderen leuten gesprochen haben.)
ich denke nicht, dass sie derselben meinung wäre, spräche ich sie darauf an. wenn es ihr nämlich bewusst wäre, würde sie es nicht tun. sie lässt mich aber auch nicht an sich heran - also kriege ich das nachfragen nicht hin.
wie ich mich verhalten soll und wie lange ich es noch aushalten kann, ohne dass unsere freundschaft ernsten schaden nimmt - nicht weil ich das möchte oder gar beschließe, sondern weil ich einfach den rest an vertrauen und sicherheit verliere - weiß ich nicht.
ich weiß nicht, warum ich zum ersten mal in meinem leben an "freundschaft" zweifele. vielleicht gibt es tatsächlich eine art begrenzung der häufigkeit, mit der man auf die nase fallen kann, wieder aufstehen und wieder vertrauen wagen?
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