Donnerstag, 25. April 2013

blocked

so blockiert wie seit gut 2 wochen war ich - in meiner erinnerung - das letzte mal mit 15.
great!
ich fühle mich genau wie damals auf dem klavierstuhl, die finger auf den tasten, 15 minuten, 30 minuten, und kein weg, sich auch nur ansatzweise zu bewegen. von klavierspielen konnte folglich keine rede sein.

sowas schafft kein schweinehund.
das liegt tiefer.

wie kann es sein, dass man etwas, was man im grunde gerne - oder wenigstens nicht ungern - tut, plötzlich gar nicht mehr tun kann, obwohl man möchte? was macht die psyche da?

es fühlt sich an wie der ABSOLUTE boykott, als wollte irgendwas in mir drin den beweis antreten, dass ich es eben DOCH NICHT BRINGE.

aber warum?
und womit habe ich das verdient?
muss wirklich der einzige immer funktionierende bereicht meines lebens jetzt auch noch zusammenbrechen?
wozu soll das gut sein?
was soll das tatsächlich beweisen?
sorry, aber egal, was passiert, ich steh ja doch wieder auf. warum muss man (?) mich also zu fall bringen?

life sucks. really.

3 Kommentare:

  1. Hilfeeee, Du schreibst zu schnell, ich komm nicht nach mit Kommentieren!
    Klingt echt unschön, was Du da beschreibst. Und erinnert mich aus irgendeinem Grund an meine "Warnträume". Als bei mir damals die Depression anfing, hatte ich immer wieder ähnliche Träume: Ich steckte in meiner Ex-Beziehung fest und kam nicht raus. Mir war klar, dass ich Schluss machen musste, aber aus verschiedenen Gründen schaffte ich es nie. Rückblickend denke ich, mein Unterbewusstsein wollte mir tatsächlich sagen, dass ich Schluss machen muss - mit der Arbeit. Und mir vielleicht sogar Mut machen, indem es mich daran erinnert, dass ich es in der ungesunden Scheinbar-Endlos-Beziehung ja auch geschafft habe, letztlich das Richtige zu tun.
    Ist Deine Blockade vielleicht auch so ein Hinweis, der in Deinem Fall in eine ganz andere Richtung geht als Arbeit? Dass Du etwas korrigieren müsstest, es aber nicht schaffst? Nur so ins Blaue gedacht...
    Ganbatte, ne! (= ungefähr "Durchhalten!" "Du schaffst das!")
    Tanja

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  2. ja, ich denke, es war etwas ähnliches - wobei ich in diesem fall selber nichts tun konnte. kaum hatte ich nämlich die schulzusage, konnte ich plötzlich wieder arbeiten. was mich wurmt, ist,dass ich von sowas so beeinflusst werde, dass ich keine kontrolle mehr darüber habe. gruselig. fühlt sich schlicht übel an... totaler kontrollverlust... genau mein ding...^^

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  3. ich stimme Tanja total zu, dass es wirklich unschön und für mich auch ein bisschen gespenstisch klingt, weil ich sowas noch nie selber erlebt habe...

    meine wg-mitbewohnerin hat mir letztens von einem dozenten erzählt, der den studenten ans herz gelegt hat, dass man sich mindestens einmal pro jahr für eine stunde vor eine weiße, leere wand setzen solle und sich ernsthaft fragen solle, was man will. ich glaube, dabei war nicht klar spezifiziert, was das "was" sein soll, ob das jetzt der sinn(..!) des lebens ist, was man von der arbeit oder beziehungen erwartet oder vielleicht sogar etwas ganz anderes, was einen derzeit beschäftigt. was ich aber denk, ist, dass sich innerhalb dieser einen stunde relativ viel klären kann. aus meiner sicht raus - bzw so, wie ich mir das jetzt vorstell - ist da ja eine art meditation. und irgendwann in dieser einen stunde - bei einigen vielleicht früher, bei anderen später - kommt man dann an einen punkt, an dem sich vieles klärt. die eventuelle sinnfrage, das finden von unterbewussten blockaden, was auch immer.

    ich persönlich hab dafür leider im moment zu wenig zeit, obwohl ich das sehr gern ausprobieren würde. ich weiß nicht, wie's bei Dir da momentan ausschaut, ob sich in naher zukunft bei Dir ein kleines zeitfenster am tag aufmacht, an dem du dich mal hinsetzen kannst und frei von jeder blockade einfach mal (genau wie bei der blockade, die Du beschrieben hast) nichts tust. Du bist zwar ohnehin eigentlich der einzige mir bisher bekannte mensch, der so viel nachdenkt, aber so wie ich das immer mitgekriegt hab, passiert das bei Dir hauptsächlich parallel zu dem, was Du "physisch" grad tust. vielleicht hilft nichts-tun ja auch mal was?
    ich wünsch es Dir so sehr!
    edda

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