Mittwoch, 26. Dezember 2012

coller-coastering - again... - or: half man - half weather

üblicherweise verfechte ich ja die ansicht, dass ein emotionsloses leben reichlich langweilig wäre. aber manchmal wird es echt zu viel: das sind die die momente, in denen ich mir eine buddhistischere seele wünsche - nicht so eine kindlich-hysterische achterbahnveranstaltung in meinem inneren...

naja. wenn man unten in der schlucht sitzt, in die man grad abgestützt ist, weil einem die kraft zum festhalten an dem dummen, krüppeligen bäumchen, das eh bloß noch an einer mageren wurzel hängt, ausgegeangen ist...

dann fühlt sich alles irgendwie so... an:



und dann liest man am besten bücher über menschen, die halb mann, halb wetter sind, und die in momenten des glücks wolken ausschwitzen, die dann eine art heiligenschein mit "silver lining" um ihren kopf schaffen.

schönes bild.

und außerdem stehen in diesem buch so unglaublich seltsam-passende sätze wie:

"She had never been good at knowing the difference between  running away and running forwards and reckoning that with her they were propably one and the same thing. When faced with any challenge or fear she knew only to run, and only in retrospect could she tell whether she had charged in headlong or fled for her life."

oder:

"He did not give a damn about whether love was a weakness or a curse, since trying not to fall in love was as doomed to failure as trying to murder yourself only by holding your breath."


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