Samstag, 26. Dezember 2009

follow your heart! ... ?

ja, tolle erkenntnis... ich weiß... und so ungeheuer neu...
aber ich habe darüber nachgedacht, dass mich das nachdenken im laufe meines lebens weit öfter in die irre geführt hat, als mein herz. schon wahr, wenn ich dem herzen gefolgt bin, hat das letztlich immer wieder sehr weh getan. aber es war trotzdem richtiger. die narben auf meinem herzen machen mich zu dem, was ich bin, wer ich bin. die wege und fehler, die ich mir "ausgedacht" habe, haben keine spuren hinterlassen, keine bedeutsamen wenigstens.
vernünftig zu sein - ich weiß nicht einmal, ob das wirklich meine natur ist. ich habe zweifel, immer mehr, immer öfter. ich glaube, es war und ist fast immer nur meine methode, nicht anzuecken. dabei will ich das gar nicht - nicht anecken. es ist nur so schrecklich anstregend: das anecken. vernünftig sein fällt mir leichter, ich habe ja auch viel übung darin. aber im anecken auch - ob ich mich nun bewusst dafür entscheide oder nicht.
also - versuche ich es wieder und wieder. meinem herzen zu folgen. und die vernunft, die waffe gegen alles, was andere stören könnte, ruhen zu lassen. vielleicht - mit übung? - vielleicht wird das im endeffekt leichter sein, als der alte weg?

fragt sich jetzt nur noch, wo ich den mut dafür hernehmen soll...

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